In der Kieferorthopädie dient das Röntgen zur Feststellung von Zahnfehlstellungen im Kieferbereich, die im Zusammenhang mit Symptomen, Zeichen und eventuell anderen Untersuchungen eine Diagnose ermöglichen.
Die unterschiedlich dichten Gewebe des menschlichen Körpers absorbieren die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark, so dass man eine Abbildung des Körperinneren erreicht (Verschattung und Aufhellung). Da Zähne eine höhere Dichte aufweisen wie Knochen und Gewebestrukturen im Kieferbereich, werden die Strahlen von diesen nahezu absorbiert und erscheinen im Endresultat als helle Elemente, wogegen Knochen und Gewebe kaum Strahlung absorbieren und als dunkle Schattierungen dargestellt sind. Man gewinnt mit dem digitalen Verfahren ein hochwertiges Abbild der Kieferstruktur und der Zahnstellungen. Die digitale Bearbeitung des gewonnenen Bildmaterials ermöglich z.B. eine präzise Vermessung der Zahnfehlstellungen und der Zahnwurzeln.